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von Thomas Bitzer-Prill
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Imagefilme - wo sind sie sinnvoll?

dig it! media - Imagefilm

Imagefilme

Der Imagefilm ist fertig produziert – schöne Bilder, sexy Sprecherstimme, hochemotionale Musik. Von Profis für teures Geld produziert. Also eigentlich alles richtig gemacht. Und trotzdem scheint das auf YouTube und Facebook niemanden zu interessieren. Warum? Ganz einfach, weil es jeder so macht. Der Suchbegriff „Imagefilm“ liefert sowohl auf YouTube als auch auf Google unendlich viele Ergebnisse. Von wenigen Ausnahmen einmal abgesehen, sieht man meistens schöne Bilder mit sexy Sprecherstimme und hochemotionaler Musik. Bereits nach drei bis vier Imagefilmen bleibt relativ wenig vom „Image“ übrig. Alles verschwimmt im Einheitsbrei, vor allem wenn Imagefilme in sozialen Medien veröffentlicht werden. Deshalb ist die Webseite der ideale Platz für die Veröffentlichung. Auch als Startfilm für neue Besucher des firmeneigenen YouTube-Kanals, kann ein gut gemachter Imagefilm durchaus die Lust auf mehr wecken.

Sowohl Kunden, als auch Bewerber bekommen so die Möglichkeit, sich ein erstes Bild vom Unternehmen zu machen. Auch bei einem StartupStart-up macht ein Imagefilm durchaus noch Sinn, um das, noch schwach ausgeprägte, Profil zu schärfen.

Impulse für eigene Gestaltungsmöglichkeiten

  • Entwickeln Sie einen roten Faden, der durch den Film führt. Das kann ein bestimmter Gegenstand mit Symbolkraft für das Unternehmen sein, eine Handlung, ein Slogan, eine Bewegung. Damit sorgen Sie für Wiedererkennung und Unterscheidbarkeit.
  • Auch bei der Imagefilmproduktion gibt es keine festen Regeln. Weder die „Robert-Redford-Stimme“ noch die „Hollywood-Euphorie-Musik“ sind vorgeschrieben.
  • Weniger ist oft mehr. Versuchen Sie erst gar nicht, alles in einem einzigen Film unterzubringen. Das epische Produktportfolio ist genauso fehl am Platz wie eine minutenlange historische Rückblende oder ein komplett dargestellter Produktionsprozess.
  • Mal ehrlich: Kompetenz, Qualität und Können sind doch selbstverständliche Voraussetzungen eines jeden Unternehmens. Darüber muss man nicht mehr reden. Wie sieht es hingegen mit Nachhaltigkeit, Visionen und Innovationen aus? In welchen Punkten unterscheidet sich das Unternehmen von seinen Mitbewerbern? Welche Außenwirkung hat das Unternehmen?
  • Haben Sie Mut zum Außergewöhnlichen. Wie könnte ein Film ohne Sprache aussehen? Was passiert, wenn Klang und Sound ausschließlich aus den Atmotönen von Maschinen und Menschen bestehen?
  • Nicht jedes Unternehmen verfügt über ein filmreifes Firmengebäude oder moderne Produktionsflächen. Spielen Sie mit Metaphern und „übersetzen“ Angebot und Philosophie in eine neue, andere, eigene, verstörende, betörende, unvergessliche Bildsprache.
  • Viele Unternehmen setzen ihren Imagefilm neben der Onlineveröffentlichung auch auf Messen und Ausstellungen ein. Dort ist es meistens so laut, dass gesprochene Inhalte nicht mehr zu verstehen sind. Deshalb sollten Sie eine tonlose Messeversion einplanen. Interviews werden darin entfernt, wichtige Inhalte könnten beispielsweise mittels animierter Schrifteinblendungen unterstrichen werden.

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